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Gleiwitz (Gliwice) in Oberschlesien,
dort bin ich als Deutscher geboren. Ich war nach meiner Geburt nie mehr dort gewesen. Meine Eltern und deren Eltern und ich sind gebürtige Gleiwitzer.

Meine Mutter, Erika Theresie Trenczek geboren am 01.04.1933
 + mein Vater, Siegfried Josef Froch geboren am 31.01.1930 zeugten mich. Am Dienstag, den 14.04.2009 ist mein Vater im Alter von 79 Jahren verschieden. = Wolfgang Siegfried Froch, wahrscheinlich im März 1957 und wie es damals üblich war NACHTS...


Köln, wir sind 1958 über Friedland nach Köln-Stammheim ausgesiedelt. Mein Vater hatte Arbeit als Chemo-Techniker bei der Bayer AG gefunden und eine Werkswohnung bekommen. Dann kamen meine Mutter und ich mit Sack und Pack nach, die Heulerei hatte ein Ende!
Eckernförde, hier war meine Ausbildung bei der Bundesmarine. Waffenschule Eckernförde, sehr schönes Örtchen, 2 Disco’s, hübsche Mädchen und viele Soldaten (damals). Führerschein gemacht, und meine Liebe heiratet einen Kameraden! Unfall mit dem DKW und einem Kameraden verkauft. Den Ratskeller werde ich nie vergessen, einfach Klasse!
Kappeln / Olpenitz, 3 Jahre und von dort aus fast 26.000 sm um die Welt, äh Ostsee gefahren und mit dem Zug ca. 3½ um die Welt gefahren. Verehrte Bundesbahn, wo ist meine Rabattmarke? Bahncard auf Lebenszeit? Jo, und in jeden Hafen ein Mädel. Nee, nicht ganz! Aber die skandinavischen, schwedischen, norwegischen und vor allem dänischen Mädel’s sind echt Spitze!!!
Düsseldorf, zuerst möbiliert in Unterrath, dann 2 Zimmer in Derendorf und kurz nach der Eheschließung im Edelviertel “Uni-Wohnpark” Wersten. Mit Gracht, riesigem Balkon und Tiefgarage und 86 m², wir hatten’s ja! Zwei Auto’s, Motorrad, Hund und Boot. Natürlich Urlaub, mindestens 5 Wochen am Stück. Wochenenden in Roermond, wenn das Wetter es erlaubte!
Emmerich, die “Gummibärchenzeit”! Umzug hatte Katjes bezahlt, auch die Maklergebühren für das Einfamilienhaus! Das waren noch Zeiten, oder lag es an meinem Verhandlungsgeschick? Dort war es platt, aber ein schönes Wohnen. Man hatte seine Ruhe. Dann sind wir aber kurz vor der Trennung noch mal in eine Wohnung gezogen, das hätten wir uns auch sparen können!
Hamminkeln-Brünen, da bin ich dann ganz schnell in eine 20 qm Einliegerwohnung eingezogen. Nix wie weg von der treulosen Socke! Ausserdem war ich in Wesel in Fortbildung, da war es nicht weit zu fahren.Ich kam mir dort aber ziemlich verlassen vor, das ist nichts für “zugereiste”.Aber es kann auch an mir gelegen haben, da ich keine Vereine mag...
Leverkusen, da ich mir in Hamminkeln einen WBS besorgt hatte, bekam ich eine schöne Sozialwohnung in der Leverkusener Altstadt (Galerie). Da kannte ich mich auch aus, und zu meinen Eltern habe ich auch nicht weit! Leider hatte es beim Bayer-Praktikum mit der Übernahme wegen Umstrukturierung nicht geklappt. Aber Bange machen gilt ja nicht, also hoffen wir auf bessere Zeiten.
Die Wohnung wird jetzt bleiben ... halt back to the roots!


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